Erhalt der Grund-und Trinkwasserversorgung auch für die nächsten Generationen. Falls das "Ferkelnest" realisiert wird, fallen ca. 25 Millionen Liter Gülle an. Dazu sind ca. 900 Ha Fläche nötig, um diese Gülle auszubringen. Diese wird auch in unsere Nachbarortschaften, Gemeinden, Landkreise oder sogar Bezirke gebracht, da bei uns die Kapazität nicht reicht. Das zuviel an Gülle was vom Getreide nicht mehr aufgenommen werden kann, gelangt in Form von Nitrat über Jahre später in unser Grund-und Trinkwasser. Das Ansteigen der Nitratwerte im Grundwasser führt letzendlich zur Neuerschließung von Wasserschutzgebieten. Ist dies nicht mehr möglich, müssen neue kostenintensive Wasserwiederaufbereitungsanlagen gebaut werden um die erforderlichen Grenzwerte im Trinkwasser wieder einzuhalten. Die Kosten für den Bau solcher Anlagen werden sich unweigerlich auf den Wasserpreis aufschlagen (das zahlt letztendlich der Bürger). Das Trinkwasser soll für uns und unsere Kinder auch noch in Jahren genießbar sein.